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Das Kamishibaï über die Jahre…

Das Kamishibaï soll um 1930 an einer Straßenecke von Tokyo im Stadtteil Shitimachi entstanden sein.

Das Kamishibaï hat viele Quellen: die aus dem 8. Jahrhundert stammenden gezeichneten Rollen der buddhistischen Mönche (Emaki), das illustrierte Märchen (E-toki), das Ukiyo-e, das Kabuki-Theater, die Bücher mit gelbem Deckel (Kibyoshi), das Manga von Hokusai, das Puppentheater, die Laterna magica und schließlich das Kino, dessen Erfolg am Anfang des 20. Jahrhunderts Tausende von Künstlern des Schattentheaters gezwungen hat, auf ein neues Genre umzusteigen.
In jener Zeit ist das Kamishibaï in seiner gegenwärtigen Form entstanden.

Die Büchereien in Clamart und in La Chaux-de-Fonds haben das Kamishibaï Ende der 60er Jahre entdeckt und sind zu Förderern dieser einzigartigen Erzählart geworden.

Im Jahre 2000 veröffentlichte der Callicéphale Verlag seinen ersten Kamishibaï-Titel De l’eau seulement de l’eau (Wasser, nur Wasser). Der Anfang war schwierig, aber die Veröffentlichung von Sushi hat 2006 den Erfolg des Kamishibaïs in Frankreich ausgelöst. Auch andere Verlage haben diesen Impuls aufgenommen: Grandir, Lirabelle, Âne bâté, Auzou, Passiflores… In Italien, in der Schweiz, in Ungarn, in Polen, in den Niederlanden, in den Vereinigten Staaten, sogar in den Entwicklungsländern nimmt das Verlagsangebot zu und folgt von nun an einer internationalen Bewegung.

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Callicéphale éditions

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